Freitag, 24.07.2026 23:34 Uhr

Demonstration: "Frieden schafft man niemals mit Waffen"

Verantwortlicher Autor: Sergej Perelman Berlin, 24.07.2026, 14:30 Uhr
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Friedensfahne vor dem Brandenburger Tor. Berlin, 05.08.2023. Bild: Sergej Perelman

Berlin [ENA] Das Bündnis 'Wir sind viele' ruft für den 1. August 2026 zur Großdemonstration nach Berlin auf. 'Wir sind viele' fordert u.a. Diplomatie und Abrüstung. Es setzt sich für einen bedingungslosen Stopp aller Rüstungsexporte ein unter dem Grundsatz: "Frieden schafft man niemals mit Waffen" und den konsequenten Einsatz von Diplomatie, statt endloser Waffenlieferungen im Ukraine-Krieg.

Im Folgenden wird die Pressemitteilung des Bündnisses 'Wir sind viele' veröffentlicht.

"Schon Corona diente der Kriegsvorbereitung. Doch wir alle wollen und brauchen Frieden. Deswegen gehen wir auch an diesem 1. August auf die Straße, um zu zeigen, dass diese Kriegsmaschinerie aufhören und eine tatsächliche Corona-Aufarbeitung stattfinden muss", erklärt eine Sprecherin von 'Wir sind Viele', der Initiative, die seit Jahren die Augustdemonstration in Berlin organisiert. Ein großer Demonstrationszug wird am Samstag, den 1. August, vom Brandenburger Tor über den Alexanderplatz und wieder zurückführen. Das Motto der Großdemonstration lautet 'Frieden, Freiheit und Grundrechte'. Im Zentrum steht die Forderung nach einem sofortigen Kurswechsel in der Außen- und Sicherheitspolitik und innergesellschaftlichem Frieden.

'Wir sind viele' setzt sich für einen bedingungslosen Stopp aller Rüstungsexporte ein, unter dem Grundsatz: "Frieden schafft man niemals mit Waffen". Darüber hinaus positioniert sich die Initiative gegen die weitere Unterstützung der ukrainischen Regierung und fordert stattdessen den konsequenten Einsatz von Diplomatie statt endloser Waffenlieferungen. Für den gesellschaftlichen Frieden braucht es laut 'Wir sind viele' eine tiefgreifende Aufarbeitung der Maßnahmen und Entscheidungen während der sogenannten Pandemie. Dazu gehört genauso das Ende der Verfolgung von Ärzten, Richtern, Polizisten, Soldaten, Politikern und all jener, die trotz Corona-Panikmache mutig unter Einhaltung der Grund- und Menschenrechte handelten.

Der 1. August 2026 startet bereits um 10:30 Uhr mit der Friedensfahrt, einem Fahrradkorso, der am Brandenburger Tor beginnt und dort um 12 Uhr endet. Die Hauptveranstaltung mit anschließendem Demonstrationszug durch die Berliner Innenstadt beginnt um 13 Uhr. Mit Redebeiträgen vom Publizisten und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jürgen Todenhöfer, der Schauspielerin und Autorin Gabriele Gysi, dem BSW-Abgeordneten Alexander King und Barbara Majd Amin von der Friedenskoordination Berlin. Für musikalische Unterhaltung sorgen The Kant, Caro Kunde, Bijan und Captain Future. Flankiert wird der Protest von einem mehrtägigen Friedenslager, das vom 30. Juli, ab 18 Uhr, bis zum 3. August auf dem Parkplatz beim Tipi am Kanzleramt stattfindet.

Weitergehende Informationen finden Sie im Telegram-Kanal des Bündnisses: https://t.me/WirSindViele_Demo

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